München: Bericht zur Mahnwache für Israel

München Mahnwache für Israel
Bei strömendem Regen haben sich am vergangenen Mittwoch rund 25 Münchner Bürger versammelt, um eine „Mahnwache für Israel und gegen den Antisemitismus der Linkspartei“ zu veranstalten. Anlass war die öffentliche Mitgliederversammlung der Münchner Linken unter Teilnahme ihres Bundesvorsitzenden Klaus Ernst. Der Aufruf hierzu kam vom neu gegründeten „Münchner Bündnis gegen Antisemitismus“ und dem bayerischen Landesverband der FREIHEIT.
In einem Fernsehbericht von Report München vor knapp zwei Wochen wurde der tiefsitzende Antisemitismus deutlich, der sich quer durch diese Partei zieht (PI berichtete). Der linksideologische Hass gegen Israel und den sogenannten imperialistischen Finanzkapitalismus, der schon in der DDR zu einer geistigen, materiellen und finanziellen Unterstützung arabischer Länder geführt hatte, ist in der SED-PDS-Nachfolgepartei weiterhin massiv vorhanden.

München Mahnwache Israel

Zur Teilnahme an der Mahnwache waren mit einer Pressemitteilung auch alle Münchner Stadtratsfraktionen, pro-israelische Vereine und Verbände sowie jüdische Organisationen eingeladen worden. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft München, deren Vorstand u.a. mit SPD- und Grüne-Politikern besetzt ist, reagierte mit einer öffentlichen Distanzierung unter dem Titel „Falsche Freunde“. „Rechts und fremdenfeindlich“ sei die FREIHEIT, und solche Israelfreunde dürfe man daher nicht unterstützen. Ganz still zeigt sich die DIG dagegen in der Diskussion um die Freunde der Linken wie die Terroristen der Hamas, die von vielen linken Parteimitgliedern als „Freiheitskämpfer“ und „befreundete Organisation“ angesehen werden.
München: Mahnwache für Israel

Vor der Gaststätte „Gartenstadt Trudering“, in dem die Linke ihre Mitgliederversammlung veranstaltete, zeigte sich eine Gegendemo der internationalen Sozialisten, in deren Reihen sich auch der Vorsitzende des vom Verfassungsschutz beobachteten “Antifaschistischen Informations- und Dokumentations-Archivs a.i.d.a.”, Marcus Buschmüller, befand. Der Mann ist in der Vergangenheit wegen versuchter Gefangenenbefreiung, Widerstand gegen die Staatsgewalt und Mitführung von Reizgas bei Demonstrationen – u.a. gegen die Deutsche Wiedervereinigung – verurteilt worden. Buschmüller arbeitet auch bei der „Fachinformationsstelle Rechtsextremismus in München“, die über ihren Trägerverein „Feierwerk“ vom Sozialreferat der Stadt München jährlich 75.900 Euro Unterstützung erhält. Von dort bekämpft er ihm missliebige Meinungen von Bürgern, die beispielsweise vor den Gefahren des Politischen Islams warnen. Diese Fachinformationsstelle und auch die städtische „Fachstelle gegen Rechtsextremismus“ (deren Leiterin Dr. Miriam Heigl für marxistische Zeitungen Artikel schreibt) haben bereits drei Veranstaltungen der Bürgerbewegung Pax Europa und von PI München durch massiven Druck auf Gastwirte unterbunden. In ihrem Kampf gegen alles „Rechte“ bleiben dank der eigenen ideologischen Brille Linksextremisten und religiöse Fanatiker beim angeblichen Einsatz für die Demokratie unberücksichtigt. Eine einseitige Herangehensweise, die sogar von der CSU-Fraktion im Münchner Stadtrat gestützt wird. So ist die momentane Situation für Islamkritiker in München unter dem Motto „Viel Feind, viel Ehr“ treffend beschrieben.
Münchner Mahnwache Israel
Der Journalist und selbsternannte „Nazijäger“ Tobias Bezler, der unter dem Pseudonym „Robert Andreasch“ intensiv für linke Internetseiten wie “indymedia“ oder auch „a.i.d.a.“ schreibt, war ebenfalls wieder mit von der Partie. Er besucht seit zwei Jahren regelmäßig Veranstaltungen von Pax Europa, PI München und jetzt auch DIE FREIHEIT, um fleißig Fotos der Teilnehmer zu machen und sie dann in seinen Artikeln als „Rassist_Innen“ sowie „Rechstpopulist_Innen“ darzustellen. Sein Artikel bei a.i.d.a. über die Gründung des bayerischen Landesverbandes der FREIHEIT ist von diffamierenden Bezeichnungen regelrecht durchsetzt.

München Mahnwache für IsraelDie Teilnehmer der Mahnwache lassen sich von solchen Verleumdungsversuchen natürlich nicht einschüchtern und stehen offen zu ihren Überzeugungen. Beispielsweise, dass Israel der einzige demokratische Staat mitten im Sumpf islamischer Diktaturen ist, der Politische Islam die Freiheit in allen demokratischen Ländern bedroht und der heutige Antisemitismus in allen Lagern bekämpft werden muss. Und zwar nicht nur bei den Rechtsextremisten, sondern vor allem auch bei den Linken und den Anhängern des fundamentalen Islams.
München Mahnwache für Israel
Ein Kamerateam von PI München versuchte bei der Gegendemo Interviews zu der aktuellen Antisemitismus-Debatte bei den Linken zu führen. Die meisten drehten sich stumm weg, überzogen das Team mit Begriffen wie „Zionisten“, wobei sie gerade dieser Bezeichnung offensichtlich großen Beleidigungscharakter zuschreiben. Um ihre allgegenwärtige Empörung zu unterstreichen, versuchten sie die Dreharbeiten zu stören, indem sie die Hand vor die Kamera hielten. Die beiden einzigen, die PI ein Interview gaben und sich dabei auch kritisch zur Israelfeindlichkeit sowie dem Antisemitismus in Teilen der Partei äußerten, wurden anschließend vom Versammlungsleiter dazu überredet, eine Veröffentlichung zu untersagen. Eine weitere Interviewpartnerin zog er vor laufender Kamera weg.

München Mahnwache für IsraelAußerdem rief er die Polizei herbei und forderte, dass das Kamerateam auf Distanz gehen müsse. So sieht also die Offenheit der Linken aus, wenn sie sich mit kritischen Themen auseinandersetzen sollen. Man wird an alte Stasi-Zeiten erinnert, in denen alle missliebigen Meinungen mit Druck, Einschüchterung, Mobbing, Gewalt und Verhaftungen unterdrückt wurden. Wehe, wenn diese Kräfte jemals wieder politische Macht in diesem Land erhalten sollten.
Personen wie Tobias Bezler sind die Symbole für den Gesinnungsterror linker Kräfte, die unter dem Vorwand des „Kampfes gegen Rechts“ die freie Meinungsäußerung unterbinden möchten. Sie sind die Fossilien des sozialistischen Totalitarismus, die seit Jahrzehnten Medien, Verbände, Organisationen und Parteien unterwandert haben und von dort massiv an der linksideologischen Umgestaltung des Landes arbeiten.
München Mahnwache für Israel

 

Bezler hat es sogar geschafft, als freier Journalist immer wieder auch für die Süddeutsche Zeitung und den Bayerischen Rundfunk zu publizieren. Dies nutzt er, um regelmäßig Personen zu diffamieren, die sich rechts seiner eigenen Ansichten befinden, wie beispielsweise den Campus-Chefredakteur Martin Böcker. Über dieses Thema und die kürzlich erfolgte Distanzierung des BR von Tobias Bezler werden wir zeitnah ausführlich berichten.
München Mahnwache für Israel

(Fotos: Dr. Wolfgang Hößl)

Münchner Erklärung: Mahnwache für Israel und gegenden Antisemitismus der Linkspartei

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